Qualitätsstandards für Integrative/r TrainerInnen

Für die Zertifizierung als Integrativer Trainer oder Integrative Trainerin sind alle der folgenden Ausbildungsschritte zu absolvieren.

  • Stufe 1
  • Stufe 2
  • Stufe 3
  • Zertifizierter Integrative/r Trainer/In

Es ist wichtig, sich als Integrative Trainerin oder Integrativer Trainer mit der eigenen Geschichte und dem eigenen Erleben auseinanderzusetzen. Selbsterfahrung bildet die Basis für die weiteren Schritte der Ausbildung.

Ziel

  • Reflexion der eigenen Verhaltensmuster
  • Sensibilisierung für die eigene Biographie
  • Erleben von Trainingsmethoden aus der Perspektive der Teilnehmerin oder des Teilnehmers
  • Klärung der eigenen Motivation für die Rolle als Trainerin oder Trainer

Formale Kriterien

  • 100 Einheiten Selbsterfahrung (davon mindestens 50 Einheiten im Gruppensetting). Die Selbsterfahrung muss von einem ausgebildeten zertifizierten Lehrcoach , Lebens- und Sozialberater oder anerkannten Psychotherapeuten angeleitet werden.

Zusätzlich zur Selbsterfahrung bildet das theoretische Wissen eine Basis für die Aneignung von Methoden und Techniken, die zu Weiterentwicklung und Veränderungen bei Klientinnen oder Klienten im Rahmen von Seminaren oder Workshops führen.

Ziele
Aneignung von Wissen, Modellen, Kompetenzen, Übungen, Interventionen und Haltungen aus unterschiedlichen Kommunikationsschulen zu den folgenden Themen:

  • Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der wichtigsten Kommunikationsschulen
  • Lernen und Lerntheorien
  • Kommunikation, Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung
  • Glaubenssätze, Werte und Veränderung
  • Konflikte und Konfliktmanagement

Formale Kriterien

  • 50 Einheiten Theorie
  • 100 Einheiten Anwendung und Training von Methoden. Dabei steht das eigene Tun und die Reflextion des eigenen Tuns im Vordergrund. Dieser Teil hat auf jeden Fall in einem Gruppensetting zu erfolgen.
  • 10 Einheiten Supervision. Die Supervision hat bei einem der Lehrcoaches zu erfolgen.

Aufbauend auf umfangreichen Wissen und auf einer professionellen Methodenkompetenz steht in dieser Stufe der Aufbau der Trainingskompetenzen im Vordergrund.

Ziele

Aneignung von Wissen, Modellen, Kompetenzen, Übungen, Interventionen und Haltungen

  • im Umgang mit dem eigenen State als Trainerin oder Trainer
  • für die professionelle Durchführung von Gesprächen zur Klärung des Auftrages und zur Identifikation des Lehrbedarfs
  • für das professionelle Design von Seminaren und Workshops und zur Sicherung des Lerntransfers
  • im Bereich Präsentationstechnik, Arbeit mit Metaphern und dem State der Teilnehmenden
  • im Bereich Gruppendynamik und Teamprozesse
  • im Bereich Coaching und Gesprächsführung
  • im Bereich Feedback, Mentoring, Betreuung von Übungsgruppen und Debriefing
  • für den professionellen Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen im Seminarkontext
  • zur Nachbereitung und Evaluierung von Seminaren und Workshops

Formale Kriterien

  • 50 Einheiten Theorieseminare
  • 120 Einheiten Trainingsmethoden
  • 5 Einheiten Supervision. Die Supervision hat bei einem der Lehrcoaches zu erfolgen.

Voraussetzung zur Zertifizierung als Integrative Trainerin oder Integrativer Trainer ist die Absolvierung aller Ausbildungsstufen. Reflexion und Erfahrung runden das Profil ab.

Ziele

  • Sammeln von Erfahrung
  • Reflexion der eigenen Rolle als Trainer oder Trainerin

Formale Kriterien

  • Erstellung eines detaillierten Seminardesigns zu einem beliebigen Thema im Gesamtausmaß von mindestens 2 Seminartagen
  • Trainingspraktikum im Ausmaß von mind. 100 Einheiten. Das Praktikum ist entweder intervidiert oder supervidiert. Die Trainings sind entweder in der Rolle als eigenständige Trainerin oder Trainer oder als angeleitete Cotrainerin oder CoTrainer zu halten.
  • Erarbeitung eines schriftlichen Profils als Trainerin oder Trainer (Methoden und Rollenverständnis)
  • 5 Einheiten Supervision. Die Supervision hat bei einem der Lehrcoaches zu erfolgen.
  • Bekenntnis zu den EAIC Ethikrichtlinien

Hinweis:

Eine EAIC Zertifizierung als Coach stellt keine Gewerbeberechtigung dar. Die Zertifizierung bedeutet ausschließlich die Feststellung der Qualifikation. Für die gewerbliche Ausübung des Berufes gelten die in den jeweiligen Ländern definierten gesetzlichen Rahmenbedingungen.

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